Kontaktschwierigkeiten

Hier und da klagen Besitzer von LGB-Freilandanlagen über Kontaktschwierigkeiten. Das hat natürlich nichts mit der Qualität der LGB-Gleise zu tun, sondern hängt ausschließlich mit den physikalischen Gegebenheiten zusammen, die örtlich sehr verschieden sein können. Vor allem sind dies Kälte, Wärme, Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse. Aber nicht nur die LGB, sondern auch die große Eisenbahn hat mit diesen Dingen zu kämpfen.

Das Problem liegt in der Tatsache begründet, daß sich draußen liegende Schienen unter den oben geschilderten Umständen vor allem in ihrer Längenausdehnung verändern. Dadurch kommt es zum Beispiel zu Lücken am Schienenstoß, was, vor allem bei im Freien liegenden Modellbahngleisen, zu erheblichen Kontaktschwierigkeiten führen kann.

Abhilfe schaffen kann eine elektrische Verbindung am Schienenstoß, die, geschraubt oder gelötet, in verschiedener Form hergestellt werden kann.

Da ich Abhilfe auf einer fix und fertig verlegten Anlage schaffen mußte, habe ich die Schienenstöße mit 0,08 mm starken Kupferdraht überbrückt, den ich mit einem 150-Watt-Kolben an den Schienen angelötet habe.

Diese Drahtverbindung hat sich bestens bewährt. Sie ist auch optisch unauffällig und nach einiger Zeit praktisch nicht mehr sichtbar.

Heinz Simon

LGB Depesche 59 Sommer, 1988

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