Pendelautomatik mit Abwechselschaltung

Hier soll eine Pendelautomatik vorgestellt werden, bei der die Strecke um ein abzweigendes Gleis ergänzt wurde. Inbetriebnahme und Funktion: Nach Aufbau und korrekter Verdrahtung wird die Lok auf den Trenngleisabschnitt bei D1 gestellt. Dieses sollte so lang sein, dass sich die Räder von allen angehängten Wagen im Gleisabschnitt Richtung 0028 befinden. So wird, trotz stehender Lok, die Wagenbeleuchtung nicht erlöschen. Jetzt dreht man den Fahrreglerknopf so herum auf, dass die Lok nicht losfährt. Nach der an der Pendelautomatik eingestellten Zeit wechselt diese die Polarität der Fahrspannung an den Schienen. Die Diode D1 wird leitend und der Zug setzt sich in Richtung Weiche in Bewegung. Er überfährt dabei den Gleiskontakt 1700/D1. Dieses löst unter Umständen ein Umlegen der Weiche aus. Nehmen wir an, erfährt in das Gleis mit der Diode D2, so überfährt er auch den davor liegenden Gleiskontakt. Dieser bringt die Relaiskombination in die andere Ruhelage und ermöglicht nach Rückfahrt der Lok ein Umlegen der Weiche in Richtung D3 nach Überfahren des Gleiskontaktes vor D1. Nach erneuter Fahrtrichtungsumkehr durch die Pendelautomatik fährt der Zug jetzt in Richtung D3 und schaltet mit dem vor ihr liegenden Gleiskontakt die Relaiskombination 1201/1203 so, dass nach Rückfahrt über D1 das Spiel von Neuem beginnen kann.

Heinz Koopmann

LGB Depesche 63 3. Ausgabe, 1989

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