Dreizug-Abwechselschaltung

Klick grosses Bild!!!Nachstehende Abwechselschaltung stellt ein einfaches Beispiel einer logischen Ablaufsteuerung dar und bietet dem Anwender beliebige Erweiterungsmöglichkeiten.

Bei der Ablauflogik gibt der jeweils fahrende Zug dem nächsten die Fahrspannung, während er sie sich selbst nach einer Runde abschaltet.

1) Grundstellung

W1 muss auf Abzweig, W2 auf Gerade gestellt sein. Stellen Sie jeweils eine Lok auf die durch Unterbrechergleise abgetrennten Gleisabschnitte U1 bis U3. Jede Lok benötigt zum Schalten der Gleiskontakte 1700 einen Magneten 1701.

2) Funktion

Nach Aufdrehen des Fahrreglers verlässt die in Abschnitt U3 stehende Lok diesen in Richtung W1. W1 steht auf Abzweig. Beim Passieren von S4 wird W2 in die Geradeausstellung geschaltet. Danach schaltet S3 den Abschnitt U3 spannungsfrei. U1 wird mit Spannung beaufschlagt. Die hier stehende Lok fährt los. Nach Passieren von W1 und W2 betätigt sie bei Überfahren von S1 W2. W2 schaltet jetzt U1 spannungsfrei und legt Spannung an U2. Daraufhin bleibt die in Richtung U1 fahrende Lok stehen und die in U2 Wartende fährt ihre Runde. Nach Erreichen von S2 schaltet sie sich selbst stromlos, W1 wurde dafür auf Abzweig geschaltet und die in U3 stehende Lok fährt los.

LGB Depesche 68 2. Ausgabe, 1991

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