Die Stadt Spremberg in der Lausitz besaß eine vom Bahnhof zur Stadt führende Schmalspurbahn, die sich im Laufe der Jahre zu einem 23 km langen Industriebahnnetz mit Rollbockvehr entwickelte. Zum Einsatz kamen überwiegend zweiachsige Dampflokomotiven. Unter diesen Lokomotiven befand sich eine kleine Maschine mit dickem Kessel, die Borsig 1925 gebaut hatte. Das kraftvolle und reizvolle Maschinchen tat bis zur Stillegung der Spremberger Stadtbahn im Jahre 1956 dort ihren Dienst. Ende der sechziger Jahre wurde die Lok von der DR ausgemustert, erneut überholt und schließlich an die französische Museumsbahn Duneres-St. Agreve (südlich von Etienne) verkauft, wo sie noch heute vor Museumsbahnzügen gefahren wird.

Auf unserer Bahn war sie die erste Lok, die im Jahre 1980 beschafft wurde. Damals bot Lehmann diese Lok noch ohne jegliche Beleuchtung und Dampfelektronik an. Sie ist somit ebenfalls eine Rarität.
 
 
 
Lokbestand