Ende der zwanziger Jahre begann die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft mit der Auftragsvergabe von Kleinlokomotiven für den Rangierdienst. Diese normalspurigen Fahrzeuge erhielten als Kennbuchstaben ein K (für Kleinlok) sowie Zusatzbuchstaben, aus denen Antriebsart und Kraftübertragung ersichtlich waren: b für (Benzol-) Vergasermotor, ö für(Öl-) Dieselmotor s für (Speicher-) Akku-Elektromotor, sowie e für dieselelektrische und f für Flüssigkeitsgetriebe-Kraftübertragung.

Eine KÖF ist also eine Kleinlok mit Dieselmotor und hydraulischer Kraftübertragung. Der Begriff KÖF prägte sich im Laufe der Zeit für alle Dieselkleinlokomotiven ein, was auch für Schmalspurbahnen galt, wo vielfach die kleinen Maschinen zu entscheidenden Einsparungen im aufwendigen Rangierbetrieb beigetragen haben. Aber auch Züge werden mit Kleinlokomotiven gefahren.
 
Lokbestand